Geförderte Digitalisierung im Sportverein

Geschäftsführender Vorstand im März 2020Um sich als Sportverein zukunftsorientiert aufzustellen und sowohl seinen Mitgliedern ein modernes adäquates Sportangebot bieten zu können, als auch seinen Vorständen, Trainern und Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, ist es in der heutigen Zeit unumgänglich, sich mit der „Digitalisierung in Sportverein“ zu beschäftigen und Digitalisierung als Chance zu sehen, auch in ehrenamtlich geführten Vereinen.

Digitale Maßnahmen lassen sich in vielen Bereichen des Vereinslebens integrieren. Das könnte beispielsweise die zielgruppenspezifische Nutzung von Social-Media-Kanälen bei intelligenter Verknüpfung mit bestehenden Offline- Medien, Online-Buchungssysteme für Kurse und Trainingszeiten, die Entwicklung von Vereins-Apps, den Einsatz neuer Trainings- und Wettkampftechnologien oder die Vereinfachung von Verwaltungsprozessen umfassen. Oder einfach auch den Trainer und Vorständen in den Trainingsstätten W-LAN zur Verfügung zu stellen.
Sportler, Familienangehörige und Ehrenamtliche bewegen sich oft bereits ganz selbstverständlich in der digitalen Welt und akzeptieren diese. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um Profi-, Amateur-, Leistungssport- oder Breitensportorganisationen handelt. Es ist daher wichtig, dass auch die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der Vereine bei ihrer Arbeit digitale Unterstützung erfahren, um die neuen Möglichkeiten der Kommunikation und Prozessabwicklung effizient zu nutzen.

Auf dem Weg zum digitalen Sportverein bedeutet das nun, dass alle analogen Prozesse innerhalb eines Vereins dahingehend überprüft werden müssen, ob und wie sie in digitale Prozesse überführt werden können, um den Verein somit professioneller und effizienter zu machen. Diese Prozesse finden innerhalb und außerhalb der TKK statt.

Viele der jungen TKK Vorstandsmitglieder nutzen digitale Medien (Handy, Tablet, social Media Kanäle,…) sozusagen als Alltagsgegenstand und wünschen sich im Verein eine stärkere Nutzung von digitalen Möglichkeiten im Sport und im Ehrenamt. Daher hat der geschäftsführende Vorstand der TKK eine Digitalisierungsstrategie erarbeitet, sodaß man sich vom „analogen“ ins „digitale“ Zeitalter bewegen kann.

Digitalisierung ist hierbei kein einmaliges Projekt, sondern ein langer Prozess, welcher wie ein Marathonlauf mit dem berühmten ersten Schritt beginnt.

Mit dem Projekt „Digitalisierungsstrategie in der TKK“ hat sich der Verein, als einer von bundesweit 12.500 Vereinen bei der Stiftung Deutschen Stiftung  Engagement und Ehrenamt (DSEE) in Neustrelitz beworben. Dort gab es ein Förderprogramm „Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona“, welches einen Digitalisierungsschwerpunkt hatte. 90% der eingereichten Kosten wird die DSEE Stiftung übernehmen, denn sie hat den Antrag der Krotzenburger positiv beschieden. Der geschäftsführende Vorstand freut sich immens über diesen Förderbescheid, da nun die Hard- und Softwareanschaffungen von knapp 5.000€ vorgenommen wurden, die entsprechend bezuschusst werden. So wurden Notebooks, Tablets, ein mobiler W-Lan Router, ein Farblaser Drucker und eine Videokonferenzvollversion gekauft.

„Digitalisierung ist eine Chance, auch für ehrenamtlich geführte Sportvereine und wir werden die Mitglieder und die Mitbürger in diesen nun gestarteten Prozess auch einbinden“, so Vorstandssprecher und Projektinitiator Thomas Petzold.

(Bild: Geschäftsführender Vorstand ohne Masken aus besseren Vor-Corona-Tagen)