Chronik

Seite 5 von 8: Die Nachkriegsjahre

Die Nachkriegsjahre der TKK

1945 wurden mit Ende des Krieges alle sport- und kulturtreibenden Vereine von der Besatzungsmacht aufgelöst. Turnen selbst war grundsätzlich verboten, da man hierin eine militärische Vor- und Ausbildung sah. Erst im Dezember 45 erlaubten die Amerikaner die Gründung eines Sportvereins. So gründete man eine Sportgemeinschaft, der die Aktiven aller Vereine, hauptsächlich der Turnerschaft und des Fußballclubs, beitraten.

Da in dieser Konstellation jedoch nicht alle Interessen durchsetzbar waren, bemühten sich einige Turner, die Turnerschaft wieder ins Leben zu rufen. Dies gelang dann auch im August 46. Nach schwierigen Verhandlungen mit dem Sportamt Offenbach erreichte Paul Klein, dass die Turnerschaft wieder zugelassen wurde. Auch ihr beschlagnahmtes Vereinsvermögen bekam sie zurück. Willi Größer übernahm den Vorsitz. Unter seinem Vorsitz begann auch der Turnhallenbau im Jahre 1947. Die Turnerschaft war einer der ersten Vereine Deutschlands, der nach dem Krieg wieder mit dem Turnen begann. Der Verein erlebte in den darauf folgenden Jahren einen großen Aufschwung und nahm bereits am ersten Landesturnfest teil. Auch in den folgenden Jahren waren Turner der TKK erfolgreich. So war Rudi Kempf hessischer Jugendmeister in den Jahren 1948 und 1949, Helmut Gutmann erreichte diesen Titel 1950. Paul Klein belegte sogar den 2. Platz bei der deutschen Versehrtenmeisterschaft 1950 und den 1. Platz im Jahre 1951. Als Vorsitzende aus dieser Zeit sind Heiner Hasenstab und Paul Klein zu nennen. Durch unermüdlichen Einsatz aller Aktiven, dem Vorsitzenden des Bauausschusses Georg Ricker und dieser Vorsitzenden konnte man die Turnhalle im Jahr 1952 fertig stellen. Dies war in der Nachkriegszeit eine sehr große Leistung, die von vielen ehrenamtlichen Helfern vollbracht wurde.

Im Juli 1952 richtete die TKK erneut mit großem Erfolg das Gauturnfest aus, an dem über 70 Vereine teilnahmen. Es wurde mit dem 70-jährigen Jubiläum der TKK verbunden und war für damalige Verhältnisse ein überragendes viertägiges Ereignis.

Das Turnen blieb in den Folgejahren die Paradedisziplin, aber auch Handball und Leichtathletik konnten Erfolge verbuchen. Auch der Spielmannszug lebte neu auf, der es unter der Führung von Karl Molke in den 60 er Jahren zu ansehnlichen Leistungen brachte.

Die 1. Turnerriege der TKK war auf allen Wettkämpfen und Sportabenden umjubelter Gast und stellte auch den Großteil der Gauriege. Dieser 1. Riege gehörten Paul Klein, Horst Klaus, Rudi Kempf, Helmut Gutmann, Adalbert Wilz, Franz Werner, Ewald Daus, Herbert und Hans Weih, Heinz Daus und Willi Laubé an.

1959 gründete sich dann die Abteilung Badminton, die in den darauf folgenden Jahren Erfolge bis zur deutschen Meisterschaft zu verzeichnen hatte.

60er und 70er
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