Chronik

Eine Vereinschronik zu verfassen, ist eine schwierige Aufgabe, so gibt es doch immer wieder kleinere Lücken in der Dokumentation der Vereinsgeschichte oder auch Aufzeichnungen mit unterschiedlichen Aussagen. Die folgende Chronik versucht, das Vereinsgeschehen chronologisch und richtig in Bezug auf Ereignisse, Personen und Daten darzustellen, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stützt sich auf die Chroniken der vergangenen Jubiläumsjahre und möchte Ihnen vor allem einen Einblick in 125 Jahre Turngeschichte und Vereinsleben geben.


1882 bis 1901: Der Turnverein

Im Jahre 1879 kam man nach der endgültigen Einführung des Schulturnens auf die Idee, einen Turnverein zu gründen. Ein Turnplatz in der Nähe der Schleusenanlage war bereits vorhanden, auf dem sich eifrige Turner bewegten. So wurde dann am 27. August 1882 in der Gaststätte „Zur Krone“ ein Turnverein gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Peter Merget, als 1. Turmwart Phillip Wendelin Köhler gewählt

Bereits 1884 nahm man an Wettkämpfen teil. Als Domizil diente die Gaststätte „Zum Anker“, wo durch viel Eigeninitiative die nötigsten Voraussetzungen zum Turnen geschaffen wurden.

Im März 1886 trat man auch dem Turngau Offenbach-Hanau bei und nahm an Wettkämpfen teil.

1891 wurde dann die Fahne des Turnvereins angeschafft, die die Inschrift „Aus eigener Kraft“ zu Recht trägt. Diese Fahne ist bis heute im Besitz der Turnerschaft.

Im Juli 1895 richtete der Verein erstmals ein Gauturnfest bei einer Mitgliederzahl von ca. 80 Personen aus. Die Anschaffung neuer Geräte, turnerische Erfolge, Theatervorführungen und Vereinsfeiern führten zu weiterem Zuwachs.


1902 bis 1923: Turnverein und Turngesellschaft

1902 wurde eine Theaterbühne angeschafft, die den Beginn einer Streits unter den verschiedenen Interessengemeinschaften zur Folge hatte. Es kam zum Bruch.

Aus dem Turnverein gründete sich zusätzlich die Turngesellschaft Klein-Krotzenburg.

Schon 1903 konnte die Tungesellschaft große turnerische Erfolge verbuchen. Der Turnverein verzeichnete ebenfalls Turnerfolge und schloss sich mit seinen 95 Mitgliedern noch enger zusammen. Eine gesunde Konkurrenz beider Vereine verhalf Klein-Krotzenburg zu einer Turnerhochburg mit vielen Erfolgen

Zum 25-jährigen Jubiläum des Turnvereins richtete man das Main-Ried-Kreisfest aus. Das Mitwirken der Turngesellschaft brachte eine erste Annäherung der beiden Vereine.

Bevor 1914 gemeinsam das Gauturnfest ausgerichtet werden sollte, kam es einige Tage davor zur Mobilmachung und zum Beginn des 1. Weltkrieges. Das Vereinsleben kam in beiden Vereinen fast zum Erliegen. Die meisten Turner waren eingezogen und das Vereinsvermögen aufgebraucht. 48 junge Turner kehrten nicht aus dem Krieg zurück.

Bei dem Fährunglück am 13. Januar 1917 waren 9 Turner unter den 17 Todesopfern.

1919 wurde Georg Ricker 1. Vorsitzender bei dem Turnverein, Karl Wilz 1. Vorsitzender bei der Turngesellschaft. Bemühungen der Vorsitzenden, beide Vereine zusammenzuschließen, scheiterten jedoch vorerst. Aber gemeinsame Besprechungen beider Vorstände waren nun möglich.

Dennoch gründete sich aus der ehemaligen Faustballabteilung des Turnvereins am 25. Februar 1921 die Handballabteilung, die 1922 bereits die Bezirksmeisterschaft gewann.


1923 bis 2. Weltkrieg: Die ersten Jahre der Turnerschaft

Am 25.August 1923 hatten die Bemühungen beider Vereins-vorstände endlich Erfolg. Es fand die erste gemeinschaftliche Besprechung in der Gaststätte „Zum Anker“ statt. Bei dieser Versammlung schloss man sich wieder zusammen. Einstimmig wurde der Vereinsname Turnerschaft 1882 Klein-Krotzenburg beschlossen. Und Otto Weimar als 1. Vorsitzender gewählt.

1924 gründete sich eine Sängerriege, die viel zum geselligen Leben des Vereins beitrug.

1927 wurde Georg Ricker erneut 1. Vorsitzender, er sollte dieses Amt mit kurzen Unterbrechungen insgesamt fünfmal bis zum 2. Weltkrieg bekleiden.

1929 wurde auf dem Turnplatz ein Gedenkstein zum Andenken der Gefallenen und Verunglückten errichtet. Dieser Stein ist bis heute erhalten und ziert die Stirnseite unserer Turnhalle.

1932 feierte der Verein dann sein 50-jähriges Jubiläum, verbunden mit der Ausrichtung des Gauturnfestes, an dem 54 Vereine teilnahmen. Ein großes Fest und ein Festzug mit über 100 Vereinen stellte den Höhepunkt in diesem Jubiläumsjahr dar. Aus dem Erlös des Festes konnte eine bescheidene Turnhalle errichtet werden.

1939 brach dann der 2. Weltkrieg aus. Trotzdem ging das Vereinsleben weiter. So nahm der junge Turner Adalbert Wilz noch 1941 an den deutschen Jugendmeisterschaften teil und besuchte mit dem Turner Jakob Weih und dem Sprinter Matthäus Köhler sogar das deutsche Turnfest in Breslau.

Zu dem Turnbetrieb in den Kriegsjahren gibt es unterschiedliche Aufzeichnungen. So berichtet man einerseits davon, dass ab 1941 das Vereinsleben erneut zum Erliegen kam, da zu viele Aktive im Krieg waren. Andererseits gibt es Berichte, dass die TKK bis zum Kriegsende den Kern der Landesriege bildete: Als Vorsitzende in dieses schweren Zeiten werden Georg Ricker, Matthäus Kempf, Karl Knaf, der sogar eine Damenriege aufbauen konnte und der Turner Jakob Weih genannt, der den Verein wohl am Kriegsende vorstand.


Die Nachkriegsjahre der TKK

1945 wurden mit Ende des Krieges alle sport- und kulturtreibenden Vereine von der Besatzungsmacht aufgelöst. Turnen selbst war grundsätzlich verboten, da man hierin eine militärische Vor- und Ausbildung sah. Erst im Dezember 45 erlaubten die Amerikaner die Gründung eines Sportvereins. So gründete man eine Sportgemeinschaft, der die Aktiven aller Vereine, hauptsächlich der Turnerschaft und des Fußballclubs, beitraten.

Da in dieser Konstellation jedoch nicht alle Interessen durchsetzbar waren, bemühten sich einige Turner, die Turnerschaft wieder ins Leben zu rufen. Dies gelang dann auch im August 46. Nach schwierigen Verhandlungen mit dem Sportamt Offenbach erreichte Paul Klein, dass die Turnerschaft wieder zugelassen wurde. Auch ihr beschlagnahmtes Vereinsvermögen bekam sie zurück. Willi Größer übernahm den Vorsitz. Unter seinem Vorsitz begann auch der Turnhallenbau im Jahre 1947. Die Turnerschaft war einer der ersten Vereine Deutschlands, der nach dem Krieg wieder mit dem Turnen begann. Der Verein erlebte in den darauf folgenden Jahren einen großen Aufschwung und nahm bereits am ersten Landesturnfest teil. Auch in den folgenden Jahren waren Turner der TKK erfolgreich. So war Rudi Kempf hessischer Jugendmeister in den Jahren 1948 und 1949, Helmut Gutmann erreichte diesen Titel 1950. Paul Klein belegte sogar den 2. Platz bei der deutschen Versehrtenmeisterschaft 1950 und den 1. Platz im Jahre 1951. Als Vorsitzende aus dieser Zeit sind Heiner Hasenstab und Paul Klein zu nennen. Durch unermüdlichen Einsatz aller Aktiven, dem Vorsitzenden des Bauausschusses Georg Ricker und dieser Vorsitzenden konnte man die Turnhalle im Jahr 1952 fertig stellen. Dies war in der Nachkriegszeit eine sehr große Leistung, die von vielen ehrenamtlichen Helfern vollbracht wurde.

Im Juli 1952 richtete die TKK erneut mit großem Erfolg das Gauturnfest aus, an dem über 70 Vereine teilnahmen. Es wurde mit dem 70-jährigen Jubiläum der TKK verbunden und war für damalige Verhältnisse ein überragendes viertägiges Ereignis.

Das Turnen blieb in den Folgejahren die Paradedisziplin, aber auch Handball und Leichtathletik konnten Erfolge verbuchen. Auch der Spielmannszug lebte neu auf, der es unter der Führung von Karl Molke in den 60 er Jahren zu ansehnlichen Leistungen brachte.

Die 1. Turnerriege der TKK war auf allen Wettkämpfen und Sportabenden umjubelter Gast und stellte auch den Großteil der Gauriege. Dieser 1. Riege gehörten Paul Klein, Horst Klaus, Rudi Kempf, Helmut Gutmann, Adalbert Wilz, Franz Werner, Ewald Daus, Herbert und Hans Weih, Heinz Daus und Willi Laubé an.

1959 gründete sich dann die Abteilung Badminton, die in den darauf folgenden Jahren Erfolge bis zur deutschen Meisterschaft zu verzeichnen hatte.


Die 60er und 70er Jahre

1963 beschlossen einige Frauen, endlich auch ein sportliches Angebot im Bereich der Gymnastik ins Leben zu rufen. So wurde im Juni 1963 die erste Gymnastikgruppe der TKK gegründet.

Als weiterer sehr anerkannter und engagierter Vorsitzender ist zwischen 1964 und 1976 Adolf Kiehl zu nennen, der 12 Jahre 1. Vorsitzender der TKK war.

Die vereinseigene Gaststätte war damals noch im Keller, dem heutigen Kolleg, untergebracht und wurde ehrenamtlich geführt. 1970 wurde auf Initiative von Georg Ricker dann die heute bestehende Gaststätte angebaut.

Viele der ehemaligen Turner der 1. Riege bemühten sich um die Nachwuchsarbeit. So wurde Doris Wilz 1970 hessische Jugendmeisterin im Sechskampf.

Auch 1972 richtete die Turnerschaft anlässlich ihres 90-jährigen Jubiläums das Gauturnfest aus und organisierte ein Festwochenende mit Festzug und Rahmenprogramm vom 1. bis 3. Juli 1972.

Über 200 Kinder und Jugendliche gehörten der TKK im Jubiläumsjahr 1972 an.

Nach über 20 Jahren sehr erfolgreichen Turnbetriebs trat das Turnen ab Mitte der 70er Jahre zugunsten der anderen Sportarten in der TKK etwas zurück. Das Kinderturnen und der Bereich Gymnastik entwickelten sich aber dank vieler ehrenamtlicher Helfer und ehemaliger Aktiven weiter.

Nach dem Tod des 1. Vorsitzenden Adolf Kiehl übernahm Heinz Brauneis 1976 die Vereinsgeschicke.

Probleme gab es zu dieser Zeit mit den Trainingsstunden. Nicht alle Abteilungen konnten ihr Training in der Vereinsturnhalle abhalten und mussten daher oft weite Trainingswege in Kauf nehmen. So trainierten die Badminton- und die Handball-Abteilungen zum Teil in Weiskirchen in einer ungeheizten Halle mit Asphaltfußboden. Der Bau der Großsporthalle in Hainstadt im Jahr 1976 und die spätere Errichtung der Kreuzburghalle brachten hier eine große Entlastung. Die Abteilungen Handball und Badminton hatten nun mehr Trainingszeiten und vergrößerten sich um einige Mannschaften.

1976 gründete sich dann die Tennisabteilung. Nach der Zuteilung zweier Sandplätze im Jahr 1978 begann man auch mit dem Bau eines Clubheims.

Im Jahr 1979 wurde Alfons Weih als neuer 1. Vorsitzender gewählt. Er und der 2. Vorsitzende Franz Schollasch setzten sich sehr für eine Hallenrenovierung ein, die dann auch zügig durchgeführt wurde. Die Turnhalle wurde komplett renoviert und isoliert.


Die 80er und 90er Jahre

Die Handballabteilung feierte 1981 ihr 60jähriges Bestehen mit einem großen Festwochenende.

Am 1.1.82 wurde dann unter dem Abteilungsleiter Dieter Voß die Skiabteilung gegründet, die das sportliche Angebot der TKK erweiterte.

Vom 20.-23.August 1982 feierte die Turnerschaft dann ihr 100-jähriges Bestehen. Mit Festzügen, Abendveranstaltungen mit Musik, Tanz und vielen Schaudarbietungen, einem Gottesdienst und einem Kindernachmittag wurde von Freitag bis Montag kräftig gefeiert.

1984 konnte die Badmintonabteilung ihr 25 –jähriges Bestehen mit einem Turnier und einem Festabend feiern.

Im selben Jahr wurden auch auf den ehemaligen Kleinsportfeldern der Handballabteilung neue Tennisplätze errichtet. So hatte man nun 6 Felder zum Spielen.

1985 übernahm Franz Schollasch den Vorsitz der TKK.

1986 gründete sich die Tanzsportabteilung.

Im Jahr 1987 wurde in die Turnhalle im Zuge einer Renovierung eine Beschallungsanlage installiert. Außerdem feierte die Tennisabteilung ihr 10-jähriges Bestehen.

Die Turnerschaft stellte im selben Jahr auch ihre Beitragszahlung um. Ab jetzt war mit dem Eintritt eine Beitragsabbuchung verbunden. Dies vereinfachte für die ehrenamtlich arbeitenden Verantwortlichen einiges.

Im Jahre1992 schließt sich die Handballabteilung mit der Handballabteilung der Freien Turner Hainstadt zu einer Spielgemeinschaft zusammen, um ihre sportlichen Perspektiven zu erhöhen.

Zum 110-jährigen Jubiläum findet im April 92 eine akademische Feier statt. Im Mai veranstaltet man ein großes Festwochenende, erstmals nicht nur auf dem Vereinsgelände, sondern in der Kreuzburghalle.

1993 wird die Halle erneut renoviert. Auch der Bau einer neuen Tennishütte kann abgeschlossen werden. Diese Maßnahme war erforderlich, da die alte Hütte abgebrannt war.

Mit großem Erfolg findet außerdem die erste Beach-Party, zusammen mit der DLRG statt.

Auch in den darauf folgenden Jahren von 1994 bis Sommer 2000 veranstaltet die TKK mit der DLRG die Beach-Party am Krotzenburger Badesee.

In den 80er Jahren erlebt das Leistungsturnen einen neuen Aufschwung. Nachdem die Trainerinnen Erna Becker, Gabi Größer und Margit Ullrich viele Kinder für den Breitensport begeistern konnten, bildet sich wieder eine Mädchenleistungsturngruppe. Da die Turnabteilung keinen eigenen Vorstand hat, engagieren sich Waltraud Pfeil (anfangs) und Hildegard Ziegan bis Ende der 90er Jahre für das Kinder- und Leistungsturnen. Die Mädchenriege erhält so zusätzliche Trainingsstunden mit Trainern aus anderen Vereinen. So erreicht die TKK auf Wettkämpfen wieder erste Erfolge. Als sich diese Mädchenriege im jugendlichen Alter vom Turnen verabschiedet, kommt weiterer turnbegabter Nachwuchs nach. Die Trainerin Gabi Emmrich überbrückt den Zeitraum bis die vereinsangehörigen ehemaligen Turnerinnen Simone Stengel (geb. Schwab) und Dunja Petzold (geb. Ziegan) ihre Trainerlizenz haben und den Turnbetrieb dann fast komplett übernehmen und mit mehreren Wettkampfgruppen erfolgreich an Turnfesten teilnehmen.

1995 feiert die Tanzabteilung ihr 10-jähriges Bestehen mit einer großen Tanzgala und dem Tanzorchester Hugo Strasser in der Kreuzburghalle.

Ab Mitte der 90er Jahre entwickelt sich der Bereich Gymnastik und Aerobic in der Turnabteilung immer weiter. Der Verein folgt damit dem Fitnesstrend und kann neue Mitglieder gewinnen.

1997 wird die Boccia-Abteilung gegründet und Franz Fähler wird neuer 1. Vorsitzender.

Im Frühling 98 beginnt man mit dem Bau der Boccia-Halle.


Die TKK im 20. Jahrhundert

Ende 2000 wird die Boccia-Halle fertig gestellt und für den Spielbetrieb freigegeben. Sie ist momentan die größte und modernste Hallenanlage Deutschlands.

Im Februar 2001 ist die Showtanzgruppe Dance Company TKK, bestehend aus mehreren Mitgliedern der Mädchenturnriege, im Hessen-Fernsehen und sogar in der ARD zu sehen.

Ab 2001 wird Jürgen Euler 1. Vorsitzender der TKK.

Im November 2001 wird in der Turnhalle die Ehrung von Vereinsmitgliedern und das 25-jährige Bestehen der Tennis-Abteilung gefeiert.

Im Juni 2002 wird die Boccia-Halle eingeweiht. Auch in diesem Sommer richtet man mit der DLRG die beliebte und bekannte Beach-Party aus.

2002 bekommt die TKK-Gaststätte eine neue Bewirtung. Die TKK renoviert umfassend die Räumlichkeiten und das Ehepaar Michalski eröffnet erfolgreich das „19hundert“.

Auch 2002 findet bei herrlichem Wetter eine große Beach-Party mit der DLRG am Badesee statt.

Im September 2002 feiert die TKK ihr 120 jähriges Bestehen mit ca. 200 Gästen in der Turnhalle im Rahmen einer akademischen Feier mit Buntem Abend.

Die Boccia-Abteilung feiert im Einzel den 3. Platz der Weltmeisterschaft.

2003 bekommt die Turnhalle eine moderne und neue Beschallungsanlage.

Im Februar 2003 findet erstmals unter der alleinigen Organisation der Handballabteilung der Kappenabend der TKK mit ca. 300 Besuchern statt, der sich in den darauf folgenden Jahren als feste Veranstaltung in der Fastnachtszeit etabliert.

Die Dance-Company TKK tanzt live in der ARD.

Die Abteilung Badminton freut sich nach vielen Jahren wieder über einen Hessenmeister und südwestdeutschen Meistertitel im Einzel.

Die Gymnastikgruppe der Damen feiert ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest.

Im Juni feiert die die Handballabteilung ihr zehnjähriges Bestehen als Spielgemeinschaft mit einem Turnier mit über 100 Mannschaften.

Die Vereinssatzung wird komplett neu überarbeitet und verabschiedet.

Die Boccia-Mannschaft wird Deutscher Meister.

Im Mai 2004 findet zum ersten Mal eine Vereinsmeisterschaft auf dem Gelände der Boccia-Abteilung statt.

Es gibt ein neues einheitliches TKK-Logo.

Im November 2004 kommt zur Turnbabteilung mit Nordic- Walking ein neues Angebot hinzu.

Im Februar 2005 ist die Dance Company bei 3 Faschingssendungen im Hessen-Fernsehen zu sehen.

Im Frühling 2006 verabschiedet die Handballabteilung einen Jugendtrainer nach 25jähriger Tätigkeit und veranstaltet daher ein Handballspiel gegen den Bundesligisten TV Groß-Wallstadt in der Kreuzburghalle.

Die Handballabteilung feiert ihr 85-jähriges Jubiläum mit dem alljährlichen Grillfest auf dem Turnplatz.

Die beiden Leistungsturnriegen erzielen mit ihrer Trainerin Kathrin Grindinger auf Gauebene und im Einzel auch auf Hessenebene sehr gute Platzierungen.

Wir können nun auf 125 Jahre Turn- und Sportgeschichte zurückschauen. Vieles hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Das klassische Turnen hat sich zurückgezogen, erwachsene Turner und Turnerinnen hat die TKK schon lange nicht mehr. Aber das Kinderturnen bildet die Grundlage für alle anderen Sportarten der Abteilungen. Zudem ist phasenweise auch immer wieder der Aufbau von Leistungsturnriegen geglückt, so auch in den letzen 3 Jahren.

Die Ballsportarten Handball, Badminton und Tennis erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Engagierte Trainer sorgen für sportliche Erfolge und zahlreiche ehrenamtliche Helfer sind mit dabei, wenn es um das Ausrichten von Festen und Turnieren geht.

Der Tanzsport und die Skigymnastik haben ihren konstanten Trainingsbetrieb und decken die andere sportliche Seite ab.

Die Aerobic- und Gymnastikgruppen laufen gut, wie auch die Jazzgymnastik für Mädchen. Hier hat sich gezeigt, dass es wichtig war, mit dem Trend zu gehen. Unsere Boccia-Abteilung rundet das Vereinsangebot ab, so dass für jeden etwas dabei sein dürfte.

Zahlreiche sportliche Events wären in den vergangenen Jahren zu nennen gewesen, viele Titel und Erfolge könnte die TKK hier aufzeichnen, doch das sprengt den Rahmen dieser Chronik.

Das Vereinsleben läuft gut. Vielen Menschen liegt der Sport in der Gemeinschaft am Herzen. Deshalb hoffen wir, dass die Turnerschaft auch in den nächsten Jahren einer der größten Vereine in Hainburg sein wird und ihrem Motto, den vier Buchstaben f in ihrem Emblem, treu bleiben wird: frisch – fromm – fröhlich – frei: Diese Worte von Turnvater Jahn haben durchaus auch in der heutigen Zeit ihren Sinn.